Dem wahren Batman, Franz Reichelt, einem österreichischem Schneider und Fallschirmkonstrukteur, sei die heutige Kassette gewidmet. Ausgestattet mit einer handgenähten Fallschirmkomposition und einem unfassbaren Vertrauen in eben jene Apparatur, sprang er an einem kalten Wintertag im Feber 1912 aus einer Höhe von 57 Metern vom Pariser Eiffelturm.
Vor den Augen staunender Schaulustiger rauschte Reichelt gen Boden wie ein nasser Sack Kartoffeln. Der entstandene Einschlagskrater im durch den harten Pariser Winter tiefgefrorenen Boden maß 14 Zentimeter Tiefe. Franz Reichelt fuhr somit augenblicklich und ungewollt wieder gen Himmel auf, um einige Sekunden später als französische Fledermaus wieder geboren zu werden.
Musikalischer Salut
Etwas unbeholfen und eingehüllt in einen grotesk anmutenden Anzug flattert der tapfere Franzl seither über den Wolken von Paris. In Reminiszenz an jenen Schneider und seinen unerschütterlichen Glauben in die eigene Unfehlbarkeit möchte ich einen Evergreen des Ray Collin’s Hot-Club ins Tapedeck spannen. Bye bye Paris kann zurecht als musikalischer Salutschuss bezeichnet werden, der uns die Metropole von ihrer heiteren Seite zeigt. In diesem Sinne rufe ich twistend und aus vollem Munde in den französischen Nachthimmel hinein: Fly Franzl, fly!
Tape als MP3
Yours truly

9x
” i´m gonna do my best to get back as fast as i can “
ein Antrag an die Stadt der Liebe - ich liebe es !