Wieder einmal jährt sich die unausweichliche Jahreswende und stellt die Amüsierhorde vor das Problem einer würdigen Abschlusssause. Rauschendes Fest oder doch lieber besinnlich-melancholisch-After-Eight-mäßiger Trinkexzess?
Ich bevorzuge es, jenem zyklischen Moment mit der Coolness eines Miles Davis zu begegnen, und feierte die letzten siebzehn Jahre in einer kleinen Datsche am Polarmeer im engen Kreise befreundeter Ölmagnaten, russischer Geheimagentinnen und Boxpromoter. Aber wo und wie auch immer man sich die Sylvesternacht um die Ohren schlägt – es bleibt die Frage nach der passenden Musik zur rechten Zeit.
Seite A: Raubkatzen zum Aufpeitschen
Euer Doc wäre nicht Euer Doc, hätte er keine altväterliche Hilfestellung für den letzten Abend im Jahr parat. Mein persönlicher Aufpeitscher für die Tanzfläche ist in diesem Jahr Panther von The Count and Sinden – ein fabulöses Agitato mit Akkordeon! Bühne frei!
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Seite B: Französisch verkatern
Irgendwann erwacht man dann meist mit einem Schädel groß wie eine Discokugel und das letzte woran man sich erinnert ist, wie ein hohes Mitglied des Kremls nackt auf dem Eisbärenfell steppte. Dies ist die große Stunde der Katermusik. Der Refrain der dazu passenden Klangperle Sympathique von Pink Martini drückt in wenigen Worten aus, wie man sich an Neujahr zu fühlen hat. Band ab!
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Am Rocksaum vorbeigewunken
Mir bleibt an dieser Stelle nichts weiter, als mich für ein weiteres Jahr bei Euch gnädiger Leserschaft zu bedanken und ein dufte knorke prima 2011 zu wünschen. Wir sehen uns im nächsten Jahr!
Yours truly

9x
ich liebe den song von dieser zweiten A-seite!
Du bist auf Zack! Ich werde den Fauxpax übrigens nicht beseitigen sondern uns vielmehr die Möglichkeit geben, uns weiterhin an jener sympathischen Unvollständigkeit zu erfreuen.
geil