Sometimes I have trouble falling asleep.
But it’s not so bad, I don’t worry and I don’t weep.

In fact I’m glad because I get up off my pillow and I flip on the light.
I get down and get hip in the still of the night.

I stretch and I yawn and then I breathe real deep.
And dance myself to sleep!”

Dieses Poem entstammt der Feder eines großen Poeten und Philisophen der Neuzeit. Der Urheber dieser bedeutenden Zeilen ist niemand anderes als Ernie. Ja, eben der Ernie aus der Sesamstraße. Viele Monde sinnierte ich über diese Worte.

Immer wieder fragte ich mich, ob auch mir es möglich wäre, mich in den Schlaf zu tanzen. Was für eine herrliche Vorstellung! Viele Mondsicheln zogen am Horizont vorbei, bis ich schließlich eine Antwort fand.

Doch vor nicht allzu langer Zeit ist auch mir der nächtliche Tanz in den Schlaf geglückt. Der Grund ist einfach zu erklären. Denn vor kurzem fand ich endlich den passenden Soundtrack für den Reigen im Bett.

Loop-Tsunamis aus New-York

Ratatat ist die passende Medizin für nächtliche Schunkelstunden. Zwei musikalische Daniel Düsentriebs baden in einem Meer aus instrumentalen Samples wie Dagobert im Geldspeicher. Vor allem Shempi aus dem letzten Album hat mir schwer den Kopf verdreht.

Die kuschligen Beat- und Loop-Tsunamis der Sound-Kolchose aus New York rufen in mir sanft-elektrische Tanzbewegungen hervor. Die Stoßrichtung ist vollkommen klar: Ab ins Bettchen! Und zwar mit dicken Kopfhörern auf.

I stretch and I yawn and then I breath real deep. I dance myself to sleep! Lass rollen …


Tape als MP3

Yours truly

Dr. Diggins