Nun ist es endgültig bewiesen: Das Netz ist unser Freund! Nachdem ich heute diverse Stunden mit einer Grippeahnung und einer Monatspackung Globoli im Bett versumpft war, stieß ich im Netz auf thinner.cc - und da wurde mir schlagartig bewusst, dass mir ein Wunsch erfüllt worden war, den ich bis dato noch nie formuliert hatte: Tolle Musik, legal und kostenlos mit guten Artwork direkt vom Label ins Netz.
In der Asservatenkammer des Internets
Wer jetzt denkt, dass ich meine Globoli mit Rennpferdnarkotika verwechselt hatte, braucht sich keine Sorgen zu machen: Das Netlabel Thinner bringt schon seit Jahren feinste elektronische Musik unter einer Creative Commons-Lizenz heraus. Somit sind viele der Alben, die es veröffentlicht, für Umme saugbar.
“Aber auch Künstler müssen essen!” ruft da der Vernunftsmensch aus der letzten Reihe. Falsch! Richtig! Doch auch bei thinner wird das täglich Brot verdient: Beispielsweise mit steigenden Zuschaurzahlen auf Gigs und Gewändern aus der hauseigenen elektronsichen Boutique. Und selbst wenn dem nicht so wäre, so ist die Freude über Musik, die von Idealisten gemacht wird, so groß wie die Freude über Heinz Erhard im sonntäglichen Nachmittagsprogramm.
Digg on your own
Die Musik auf Thinner bewegt sich zwischen Minimal, House, Lounge und abgespaced - tief diggen lohnt sich, denn es gibt einiges zu entdecken. Ein Traum, wie ihn auch die Werbung von Brauseherstellern nicht schöner hätte pinseln können. Und ein besonders traumhaftes Lied wurde von mir aufs heutige Tape gebannt: Dancing in my head von Sans Soleil. Fast schon Dorfmeisteresk, der perfekte Soundtrack, um den November stilvoll zu ertragen. Sphärisch, eklektisch, Tapeziertisch. Also lass rollen! Dank Creative Commons Lizenz in voller Länge…
Tape als MP3
Lizensiert unter Creative Commons Lizenz
Yours truly

9x
Äusserst gechillt! Gefällt mir sehr gut. Das Label wird unterstützt!