Heute mal wieder ein themengebundener Clash, der alle Nachtschwärmer unter uns in zwei Fraktionen spalten wird. Es geht um den Mond, diesen liebenswerten Knuddelplaneten, der über 300.000 Kilometer entfernt von uns dumpf leutend auf uns runterguckt. Wer mag ihn nicht? Manche Menschen messen ihm sogar so viel Bedeutung zu, dass sie ihre Fußnagel- und Haareschneidtermine auf bestimmte Mondphasen abstimmen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es auch eine Fülle von Mondmusik gibt, von denen ich zwei rausgepickt habe. Vorhang auf!

Seite 1: Jan näselt in Moonboots

Den Anfang machen Moonbootica, die sich Jan Delay ins Boot geholt haben. Dieser singt in seiner unverwechselbaren Stimme einen der coolsten weil richtigsten Sätze aller Partygänger. Der Mond ist unsere Sonne! Muss man mehr sagen? Ich denke nicht, außer vielleicht, dass das Teil zwar rockt aber doch in ein paar Jahren aufgrund zu dick aufgetragenen Zeitkolorits wahrscheinlich unhörbar sein wird. Bis dahin aber ein echter Knaller für jede Tanzfläche.

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Seite 2: The Girl from Greece steht im Dunkeln

Drehen wir nun das Tape um und entdecken sprichwörtlich auch die andere Seite des Nächterumbringens: Nana singt unglaublich sexy, wahrscheinlich in Seide gehüllt an einer Lagune, das Martiniglas lässig zwischen zwei Fingern. Feinster Jazz aus dem letzten Jahrtausend, mit einer irren Stimme vorgetragen und so zeitlos schön, dass das Lied zu schade zum alleine hören ist.

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Am nächsten Morgen: Das Resümée

Tja, das hängt natürlich ganz schön von der Tagesform ab, was man jetzt laufen lässt, aber von der musikalischen Qualität ist es doch Frau Mouskouri, die dem Elektrogeballer bei allem Respekt definitiv den Rang abläuft.

Yours truly

Dr. Diggins