Ich kann es nicht verleugnen. Ich bin ein bedingungsloser Liebhaber von wohlklingenden Tasteninstrumenten. Insbesondere Orgeln haben es meinem zarten Herzen angetan. Die Hammand Orgel versetzt mich beispielsweise regelmäßig in Verzückung. Ein Meister an der Hammond ist Alan Hawkshaw. Kopf der Studiocombo The Mohawks, die in den 60ern für hochwertigen Output sorgten.

Bekannt ist die Band heutzutage hauptsächlich durch den Track Champ, der in ca. zwei Dutzend Brake-Beats und Rap Klassikern wiederverwurstet wurde. Einflussreiche Menschen wie Eric B & Rakim sowie KRS One bedienten sich daran reichlich. Es gibt aber im Repertoire der Parma Studioband noch weitere Perlen zu diggen. Eine davon ist Hip Jigger.

Hawkshaw legt darauf ein bezauberndes, kleines Orgel Inferno hin. Der Track startet einigermaßen strukturiert. Dominiert wird er zu Anfang vor allem durch die Blechinstrumente. Doch ganz unverhofft rastet Alan H. herrlich unkontrolliert an seiner Hammondorgel aus. Was er da aus seinen Tasten quetscht ist wahrlich zum in die Hände klatschen!

Nahezu jedes Mal wenn ich meinen Gehörgang mit diesem Balsam spüle führt der Beginn des Solos dazu, dass ich ebenfalls unkontrolliert die Fassung verliere. Mit der daraufhin einsetzenden Tanzperformance habe ich so manche Frau zu Lachkrämpfen getrieben. Ich würde mir wünschen, dass behaupten ich könnte, ich hätte die Damen in Ekstase getrieben. Aber es handelte sich ziemlich eindeutig um Lachkrämpfe. Der Unterschied war zumeist eindeutig.

Zurück zum Thema. Genieß die Orgelorgie…


Tape als MP3

Yours truly

Dr. Diggins