Genössen und Genössinen, genug der ewigen Harmonie und Eintracht! Es ist wieder einmal Zeit für einen anständigen Coverclash.
A-Seite: 2 sind einer zuviel
Los geht’s mit einem Kracher von Ike Turner aus den 60ern. Denn bevor der Ike mit seiner Tina in die Schlagzeilen kam, musizierte der spätere Haudegen im Kollektiv. Das nannte sich damals King’s of Rhythm. Großartiger Name, murmelt da der ein oder andere Bandnamenfetischist in seinen Rauschebart. Und Recht hat er.
Nebenbei gefragt, was heisst eigentlich Ike auf Deusch? Naja Getting Nasty ist jedenfalls ein herrliches Stück Instrumental-Gefuddel. Lass’ rollen das Ding…
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B-Seite: 5 sind einer zu wenig
Dem Sample des Ike Turner nahmen sich 1998 sechs junge Männer aus Los Angeles an und nannten sich passend dazu Jurassic 5. Der resultierende Track wurde zum Star ihrer Debüt-EP, welche für die damalige Raplandschaft Hoffnungsschimmer und Messlatte zugleich war. In Sachen Rhyme-Rhythmik, Oldschool-Romantik und Lebenseinstellung war das damals einfach eine wunderschöne und kurze EP. Ab dafür..
“Ah, ah the tool spinners
Cooking the full dinner
Killing the first born of lyrical Yul Brenner’s”
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The Bottom Line
Also man muss schon sagen die 5 … äh … 6 Fragezeichen legen einfach einen Flotten aufs Parkett. Da stimmt so ziemlich alles. Die Turntable -Spezis Cut Chemist und Numark pressen sozusagen das Brilliante aus dem Ike Turner Track raus.
Ausserdem was ist Ike denn bidde für’n Name? Meine Wertung fällt deshalb zugunsten der 5 Freunde aus. Und was sagt Dein Bauch?
Yours truly

9x
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