Mes dames et messieurs, es ist erneut Zeit für einen Aufprall der Melodeien. It’s soundclash time. Ermittelt wurde das heutige Thema durch eine (von Seidenäffchenen bediente) Zufallsmaschine. Und es lautet: Roboter im weitesten Sinne.
A-Seite: Roboterliebe
Den Anfang macht die unvergessene Connie Francis mit einem Track über die Liebe zum Roboter. Ich bin der festen Überzeugung, dass die gute Connie hiermit offiziell das Sexspielzeug für Frauen salonfähig gesungen hat. Sie bekennt ganz offen den Wunsch nach einem Roboterliebhaber.
“We’d have a steady da-ate
Seven nights a wee-eek
And we would never fi-ight
‘Cause it would be impossible for him to speak”
Bei der Haupdarstellerin handelt sich offensichtlich um eine nymphomanisch veranlagte Frau, die sexuelle Befriedigung ohne jegliche Konversation einfordert. Welch vorrausschauender Text. Musikalisch ein wirklicher Knaller wird das ganze zum amüsanten Hörvergnügen.
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B-Seite: Bionische Pudel
Einmal wenden bitte. Weiter gehts mir der B-Seite. Ich muss zunächst auf den grandiosen Namen der Band hinweisen, die den Klangteppich dieser B-Seite für uns zusammen strickt. Faboulus Poodles ist ein Bandname, der mich zum schelmischen Schmunzeln anregt. Knallhart widmen sich die Pudel dem Thema Bionik und berichten autobiographisch aus dem Leben eines jungen Mannes, dessen Körper durch bionische Bauteile veredelt wurde.
Nach dem ersten Hören flog das Tape jedoch zunächst als 80er Schund in meine alles andere als liebevoll eingerichtete 80er-Schund-Ecke. Doch entdeckte ich langsam die Schönheit des Liedes. Die Bass-Line geht verdammt nach vorne und macht heutigen Disco-Rock-Bands die Augen feucht. Auch der Text ist sucht seines gleichen.
“I’ve got a powerful system of laser beams
In one eyeball that’s colored green;
I’ve got a battery muscle and a fiber hip,
I’ve got a mini-computer with a silicon chip.
I’ve got a silver bone and a plate of gold,
A dummy hand, remote-controlled;
I’ve got a plastic nose, a plastic cheek,
I guess I’m just a man-made freak.”
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The Bottom Line
Angesichts des treibenden Rhythmus und der Tatsache, dass die Jungens mit ihrem Song Lee Major’s Werdegang zum 6-Millionen-Dollar-Mann vertonen, rufe ich die Faboulus Poodles vorerst als Gewinner aus. Es sei denn Du hast was dagegen?
Yours truly

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