Heute, meine lieben Freunde, möchte ich ein Tape in Eure Anlagen stopfen, von dem ich mich wundere, dass ich es nicht schon viel früher aufgenommen habe. Es dreht sich um eine meiner ältesten Lieblingsbands, deren Aufnäher ich schon vor vielen, vielen Monden auf meine ausgefranste Jeansjacke klöppelte. Und zwar zu einer Zeit, als künstlich ausgewaschene Metalshirts noch nicht für 39 Euro in hippen Gewandboutiquen auslagen. Es geht um die eiserne Jungfrau. Um eine Band, auf die sich ALLE Gitarrenheadz einigen können: Iron Maiden. Die Königinnen der NWOBHM.
A-Seite: Hommage ohne Strom
Die erste Seite covert gleich mal das bekannteste Lied der Band. Und das in einer Weise, die den Ansprüchen an eine gelungene Coverversion mehr als gerecht wird. Denn eine tiefere Verbeugung kann man dem Original wohl kaum zollen und dabei gleichzeitig auf den Einsatz von zwei Stromgitarren und drei Oktaven Gesang verzichten. Der helle Wahnsinn, liebe Freunde: Vorhang auf für Zwan mit dem Kracher Number of the Beast!
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B-Seite: Legenden veräppeln Legenden
Halbgötter wie die Metaldinos Maiden zu verarschen, dürfen eigentlich nur Leute, die sich selbst nicht ernst nehmen und lange genug dabei sind, um selbst zu einer Art Legende geworden zu sein. Dieser Job ist also wie gemacht für eine weitere Lieblingsband meiner wilderen Zeiten: NOFX. Die vier Jungs haben auf ihrer neuen Platte einen Track, der angenehm unverschämt dem ehemaligen Maiden Sänger Paul DiAnno Tribut zollt:
“Kudos to Paul, fuck you Bruce!
How you supposed to rock ‘n’ roll without substance abuse?”
-Na, wenn das nicht mal die nackte Wahrheit ist?! Nuff said.
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Unterm Strich
Heute ist die Sache für mich eigentlich gar nicht so schwer: Der NOFX Track ist zwar textlich eine Liga für sich aber musikalisch etwas zu einfallslos, weswegen ich Zwan eindeutig die neue Metalkrone aufsetze. Lang lebe das schwere Metall!
Yours truly

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